Drucke der Antinous Presse zum Goethejahr

 

Johann Wolfgang von Goethe, Das Märchen

Acht Holzstiche von Karl Georg Hirsch

Mit einer Nachbemerkung von Friedhelm Kemp

 


 

 

Hirschs Hommage an Goethe zu seinem 250. Geburtstag 1999: Seine Holzstiche zu Goethes Märchen, einem der rätselhaftesten und zauberhaftesten Texte von Goethe. Karl-Georg Hirsch schrieb mir 1997, als wir mit der Planung des Pressendrucks begannen: "Viel zu oft verwendet man das Wort wunderschön voreilig, für das Märchen von Goethe paßt es. Danke, wunder-wunderschön! Als ich es las, flossen die Bilder wie in einem Film vorbei, aber kann, soll man das illustrieren? Ich?"

Nur wer Hirsch gut kennt, weiß, daß er es sich nie leicht macht; trotz seiner unbestrittenen Meisterschaft plagen ihn bei ihm besonders wichtigen Texten Selbstzweifel, schließlich wurde das Märchen schon oft illustriert, selbst Hirsch sieht sich hier einer großen Herausforderung gegenübergestellt, geschürt auch durch den Verleger, der seine Aufgabe nicht zuletzt darin sieht, dem Künstler scheinbar Unmögliches zu entlocken. Doch nur so entstehen hervorragende Werke, nur so vermag der Künstler über sich selbst hinauszuwachsen.

Karl-Georg Hirsch hat viel Zeit und noch mehr Skizzen und Zeichnungen gebraucht, bis seine Entscheidung fiel, sich der Herausforderung zu stellen. Doch das Ergebnis hat nun Hand und Fuß: Ohne sich und seinem Stil untreu zu werden, hat er acht Blätter voller Märchenzauber geschaffen. Es ist immer wieder ein Rätsel, wie es Hirsch gelingt, aus dem Material Holz so viel Leben zu zaubern, voller Bewegung und Hingabe.

Andre Grau, den bereits mehrere gemeinsame Projekte mit Hirsch verbinden, übernahm die Typographie und Gestaltung des Buches.

Kaum ein Text von Goethe ist so häufig diskutiert und analysiert worden, wie Goethes Märchen - und kein Text hat dennoch mehr Fragen offengelassen, zumal der sonst recht auskunftsfreudige Goethe sich bei diesem Text sehr bedeckt gehalten hat. Wir konnten Prof. Friedhelm Kemp, der bereits viele Arbeiten zu Goethes Werk publiziert hat, dafür gewinnen, exklusiv für unsere Ausgabe ein Nachwort zu schreiben.




    48 Seiten. Buchformat 16,5 x 25,5 cm. Format der Stiche 11,5 x 11,3 / 10,8 x 18,7 cm.
    Gesetzt aus der Erhardt Antiqua, halbfett. Gedruckt auf Alster Werkdruck 120 gr/m2.
    Handeinbände von Roland Meuter.
    135 Exemplare, numeriert und von Hirsch und Kemp signiert.
  • 5 Ganzpergamentbände (Ziegenpergament) mit einer Original-Tuschezeichnung auf dem Vorderdeckel und einer Vignette auf dem Rückdeckel. Der erste Holzstich von Hirsch handkoloriert. Im festen Schuber.    vergriffen
  • 30 Halblederbände, Ganzfarbschnitt. Der erste Holzstich von Hirsch handkoloriert. Im festen Schuber.  760,- EUR
  • 90 Pappbände, Ganzfarbschnitt. Im weichen Papierschuber.   500,- EUR
    Aufpreis für festen Schuber  50,- EUR
  • 10 Rohbogenexemplare. Im festen Schuber.  450,- EUR


 

 

 

  • links: Handkolorierter Frontispiz-Stich in den Vorzugs- und Luxusausgaben
    dasselbe größer