Hiller, Der Unnennbare
Hiller, Der Unnennbare
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Hiller, Kurt, Der Unnennbare. Verse 1918 – 1937. Peking, Privatdruck des Verfassers 1938. 16,5 x 25 cm. 28, (6) S., Orig.-Seidenband mit Deckeltitel u. roter Kordel (stellenw. verblasst, Vorsatzpapiere nachgedunkelt). Die ersten 3 Bl. mit zartem Eselsohr. Insges. sehr gut erhalten. EA WG² 32. Raabe 127.21. Sternfeld-Tiedemann S. 218. * Eins von 120 von Hiller handschr. nummer. Exemplaren, dieses mit einer siebenzeil. eigenhänd. Widmung: „Gewidmet in Ehrerbietung und Dankbarkeit einem jungen Meister der Prosa: meinem viellieben Freund Walther Karsch. London, 25. Februar 1947. Kurt Hiller.“ – Inhaltsverzeichnis mit einer Anstreichung Hillers u. dem eigenhändigen, monogrammierten Vermerk „im Text: verkehrte Reihenfolge! KH“. Auf den entsprechenden Seiten 11 u. 12 hat Hiller folgerichtig die Gedichte mit den Entstehungsjahren ergänzt. – Das Buch wurde in der Yangschudau-Werkstatt bei Peking auf hauchdünnes Chinapapier gedruckt u. in Blockbuchbindung gebunden. – Der von Hiller mit diesem Buch Beschenkte Walther Karsch war ein einflussreicher deutscher Journalist, Theaterkritiker und Verleger, der vor allem als einer der Mitgründer und ersten Herausgeber der Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ bekannt wurde. Nach einem Berufs- u. Schreibverbot im Jahr 1933 zog er sich in die „Innere Emigration“ zurück.
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